l Der Wandel von hydraulischer zu servogetriebener Präzision
Die Spritzgussindustrie für Flüssigsilikonkautschuk (LSR) durchläuft einen grundlegenden Wandel in der Antriebstechnik. Da die Produktqualitätsstandards steigen und die Herstellungskosten steigen, ersetzen Servomotorsysteme zunehmend herkömmliche hydraulische Antriebe als bevorzugte Antriebsquelle für moderne LSR-Geräte. Dieser Wandel stellt einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise dar, wie Präzision, Effizienz und Zuverlässigkeit beim Silikonformen erreicht werden.
l Energieeffizienzgewinne, die sich auf das Endergebnis auswirken
Über die Präzision hinaus bieten Servomotoren dramatische Verbesserungen der Energieeffizienz. Herkömmliche hydraulische Maschinen verbrauchen kontinuierlich Strom, auch während der Abkühl- und Leerlaufphasen. Im Gegensatz dazu beziehen servobetriebene Systeme nur dann Strom, wenn eine Bewegung erforderlich ist. Dieses bedarfsgesteuerte Energieverbrauchsmuster führt im Vergleich zu herkömmlichen hydraulischen Antrieben typischerweise zu Energieeinsparungen von 20 bis 80 %.
In einer Zeit steigender Stromkosten und strengerer Umweltauflagen wird dieser Effizienzvorteil zu einem erheblichen Wettbewerbsvorteil. Für Hersteller, die im Mehrschichtbetrieb arbeiten, können die kumulierten Energieeinsparungen über die Lebensdauer einer Maschine einen erheblichen Teil der Erstinvestitionen in die Ausrüstung ausgleichen.
l Prozessstabilität durch Echtzeitanpassung
Servosysteme zeichnen sich auch durch Prozessstabilität aus. Ausgestattet mit Echtzeit-Feedback-Mechanismen können sich Servomotoren sofort an Schwankungen der Materialviskosität, Temperaturänderungen oder Formbedingungen anpassen. Diese Regelung mit geschlossenem Regelkreis stellt sicher, dass jeder Einspritzzyklus den vorherigen mit minimalen Abweichungen nachbildet.
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